Internationale Vernetzung zwischen Teilnehmenden | Bericht aus Tscherniwzi


09-11-2020 | Tetiana Mihaiesi

Während der virtuellen Treffen mit den Teilnehmenden aus der Ukraine, Belarus und der Republik Moldau sprachen wir über unsere einzelnen Projekte. Obwohl wir uns persönlich nicht treffen konnten, waren die Online-Diskussionen sehr nützlich, da wir die Gelegenheit hatten, uns über unsere Erfahrungen und Zwischenergebnisse des Projektes auszutauschen. Unabhängig von der Distanz, Herkunft oder unterschiedlichen Fachrichtungen haben alle Studierenden ein Ziel: Projekte zu konzipieren, die die jüdische Geschichte in jedem Land auf neue Art und Weise entdecken lassen und später als Basis der Wissensvermittlung für Studierende genutzt werden können, die mehr über die Ghettos in ihrem Land erfahren möchten. Es ist kein leichter Job, weswegen die gegenseitige Unterstützung in den Gruppen sehr wichtig ist. Indem wir die Probleme diskutieren, mit denen wir konfrontiert waren, Lösungen vorschlugen und Ratschläge gaben, bringen wir unser Projekt weiter voran.

Darüber hinaus stellten wir bestimmte Ähnlichkeiten zwischen unseren Projekten fest wie Reaktionen der Menschen auf das Ghettothema und die jüdische Kultur in der jeweiligen Stadt. Die Mehrheit der Menschen in Czernowitz und Chișinău wissen zum Beispiel sehr wenig. Bessere Kenntnisse zu diesem Thema haben ältere Generationen. Dies beweist nochmals die Wichtigkeit unseres Projektes, das zum Ziel hat, jüngere Generationen zu erreichen und über dieses Thema zu informieren.

Wir besprachen folgendes:

  1. Den Verlauf unseres Projektes und in welcher Realisierungsphase wir uns befinden.
  2. Schwierigkeiten, denen wir begegneten, oder was leicht gefallen ist.
  3. Wie man gemeinsame Probleme lösen kann.
  4. Austausch von Wissen über die Ghettos in den drei Ländern.
  5. Unsere Eindrücke vom Projekt.

Die Online-Diskussionen sind ein wichtiger Bestandteil des Projektes, weil sie uns dazu bringen, das Projekt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und neue Perspektiven zu entdecken, ganz zu schweigen von der Möglichkeit, unsere Ergebnisse zu vergleichen und Erfahrungen auszutauschen. Das alles macht uns zu einem großen Team.